3 Mitglieder verklagen den Berliner Radsport Verband


Kooptierte Mitglied des Vorstandes Präsident Stefan Meiners
Unterlassungsklage gegen Berliner Radsport Verband

Den Mitgliedern des Berliner Radsport Verbandes soll es nach Willen einiger weniger Vereine untersagt werden, eine Hauptversammlung 2021 und eine Wahl stattfinden zu lassen. Bei Zuwiderhandlung drohen Strafen.






Fazit: So oder so - die Wahl und die digitale Hauptversammlung hätten nicht stattgefunden.


Dem Berliner Radsport Verband soll nach dem Willen einer Minderheit untersagt werden, seine Hauptversammlung stattfinden zu lassen. 3 Vereine hatten bereits zum 01.03.21 in einer konzertierter Abstimmung mit drei weiteren Vereinen eine Anwaltskanzlei beauftragt, jedenfalls Sorge zu tragen, dass die satzungsgemäße Jahreshauptversammlung ausfällt. Sie drohen nunmehr dem Berliner Radsport Verband bei Zuwiderhandlung mit Klage u.a. auf 250.000 EUR.


Klageandrohung und der offensichtliche Wunsch nach Klärung kommen zu spät. Die Klageandrohung wurde dem Verband bis heute nicht zugestellt. Auch sind die Fragen und Themen dem Wahlleiter Burkhard Volbracht | RSV Werner Otto e.V. nicht bekannt. Dessen ungeachtet, die Vorwürfe sind auch noch falsch. Viel deutet auf eine Unkenntnis der technischen wie organisatorischen und in Folge veröffentlichten Abläufe hin. Die dem Wahlleiter unterstellte vorsätzliche Wahlmanipulation ist absurd und grundlos.


Der Klageandrohung ist zu entnehmen, dass Verschiedes bemängelt wird, so unter anderem Beschlussanträge an die Hauptversammlung. Wesentlich ist wohl die Angst zum Vorstandsantrag, dass ab 2021 bei fehlender Einhaltung von Pflichten auch keine Rechte mehr eingeräumt werden sollen. In Zukunft wäre damit einem satzungswidrigen Verhalten auch eine Konsequenz gefolgt. Würde also z.B. weiter vorsätzlich die Beitragszahlungspflicht unterlassen, zöge das empfindliche Konsequenzen nach sich. Das ist nichts neues, es wird in anderen Verbänden und Vereinen schon immer so gehandhabt. Nur eben im BRV nicht. Die Folge ein Schaden allein in 3 Jahren von ca. 20.000 EUR.


Die Initiatoren der Unterlassungsklage sind jene, die offiziell seit Monaten die Durchführung von Wahlen und eine Hauptversammlung forderten. Nun wird diese wichtige Wahl also gleichsam torpediert.


Das Ergebnis nach dreimonatiger Vorbereitung ist: die Hauptversammlung wäre also so oder so ausgefallen.


In Einem sind sich wohl alle einig: Berlin Note 6 setzen. Nur die Sichtweise ist bei allen unterschiedlich.