Regelungen zur Gebührenordnung


BRV Vorstand folgt Satzung wie dem Beschluss Hauptausschuss und setzt die Gebührenordnung rückwirkend ab 2017 um.



Der BRV erlitt aus mangelhafter Mitglieder- und Gebührenabrechnung binnen vergangener 10 Jahre erhebliche Vermögensnachteile. Auf den Schatzmeisterbericht von Hans-Günter Päske wird verwiesen. In Folge stellte der Vorstand 30.10.20 einen Beschlussantrag an den Hauptausschuss zur Durchsetzung nachträglicher korrekter Abrechnungen.


Im Umlaufverfahren stimmte die Mehrheit unserer Mitglieder für die Durchsetzung von Altforderungen. Vereine mit nicht korrekten Mitgliedermeldungen sind nachträglich ab 2017 erneut zu veranlagen. So wird die Gebührenabrechnung wieder auf die Beschlüsse der Hauptversammlung sowie der Satzung abgestellt.


In erster Erledigung des Auftrages an den Vorstand wurde am 03.12.20 eine Übersicht für den Veranlagungszeitraum 2017 erarbeitet und an unsere Mitglieder versandt. Darin enthalten die Gegenüberstellung der Meldungen an Landessportbund sowie BRV. Die Anzahl nicht gemeldeter MItglieder sind bei einigen Vereinen erheblich. So folgen ab 23.12.20 korrigierte Mitgliederabrechnung an jene Vereine, bei denen Unregelmäßigkeiten und inkonsistente Meldungen festzustellen waren.


Ab 2021 werden die Mitgliedermeldungen zeitgleich zu den Meldungen der Vereine an den Landessportbund erfolgen, vgl. 6.


HInweise:

  1. Die Hauptversammlung als höchstes Organ regelte nach §8(5) der Satzung die Frage von Beiträge und Gebühren. Sie beschloss nur Jahresbeiträge. D.h. die Hauptversammlung legte fest, dass unabhängig von der Frage wann ein Mitglied bei einem Verein ein- oder austritt, immer ein Jahresbeitrag zu zahlen ist. Damit ist der Jahresbeitrag unabhängig von Stichtagen. Für jedes Mitglied ist zu jedem Zeitpunkt ein voller Jahresbeitrag zu entrichten.

  2. Nach §3(4) der Satzung haben die Vereinsvorsitzenden die Pflicht, sämtliche ihrer Vereinsmitglieder dem BRV mit allen erforderlichen Personalangaben zu melden.

  3. Ferner haben Sie alle sonstigen, sich aus der Satzung und den Beschlüssen der BRV-Hauptversammlung ergebenden Verpflichtungen ordnungsgemäß zu befolgen.

  4. Geschäftsstelle wie Vorstand sind nicht befugt, von der Satzung oder den Festlegungen der Hauptversammlung abweichende Regelungen zu bestimmen. Einzig die Hauptversammlung kann Änderungen ihrer eigenen Beschlüsse vornehmen.

  5. Strittige Fragen zu Ergänzungsrechnungen an die einzelnen Vereine würden im Rahmen einer durch den Vorstand zu beantragenden Kassensonderprüfung und gemäß §1 der Geschäftsstelle vorliegender Finanz- und Kassenordnung 25.07.11 durch die Kassenprüfer geklärt.

  6. Meldungen nach §3(4) der Satzung sollen in Zukunft bereits zum Zeitpunkt der LSB Meldung, mithin also bis spätestens zum 15.01.21 erfolgen. Alle neuen Vereinsmitglieder sind dann jeweils zum Zeitpunkt Ihres Eintritts an den BRV zu melden.

  7. Mangelhafte Meldungen vor 2017 sind verjährt, vgl. dazu Begründung Beschlussantrag 30.10.20.


VORSTAND


Hans-Günter Päske

- Schatzmeister -