Nachruf Dieter von der Heyde


Dieter von der Heyde ©Christine Mähler
Dieter von der Heyde ©Christine Mähler


Der Berliner Radsport Verband trauert um Dieter von der Heyde.


Der Vorstand spricht stellvertretend für den gesamten Verband der Familie, den Angehörigen und Freunden sein tiefes Mitgefühl aus.










"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."

Vaclav Havel


Heute Abend erreichte uns die Nachricht vom unerwarteten und plötzlichen Tod unseres überaus beliebten und angesehenen Sportkameraden, langjährigen Funktionärs und treuen Mitglieds

Dieter von der Heyde

Wir sind alle fassungslos.


Die nach Bekanntwerden spontanen Reaktionen, vielen Nachrichten auf den Handys bestätigten nur unsere bereits vorhandene Gewissheit, welch hohes Ansehen und „Standing“ unser Dieter nicht nur im aktuellen Vorstand, sondern im gesamten Verbandsleben besaß. Wir wussten schon immer, der 37- er Jahrgang ist etwas Besonderes.





Dieter von der Heyde- ein Leben für den Radsport. Da wo er nun ist, wird hoffentlich weiter ein wachsames Auge auf uns alle haben. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Michael von der Heyde übernahm er das Erbe seines Vater Rudi. Rudi von der Heyde baute nicht nur den Berliner Radsports auf, sondern erwarb darüberhinaus große Verdienste. Als 15jähriger trat Dieter dem Verein Turbine Gaswerke bei, den der Vater 1952 aus der ehemaligen SG Nordring gegründet hatte. Am 2. Mai 1952 bestritt Dieter sein ersten Rennen.


Seine Gelassenheit war ihm immer ein guter Ratgeber, denn nicht immer haben wir Mitglieder es auch diesem Vorstandsmitglied leicht gemacht. Das wissen viele und alle haben diesen Charakterzug an Dieter von der Heyde besonders geschätzt.


©HeHe

1. Reihe v.l.n.r. neben Werner Otto Walter Bartelt, Bruno König, Dieter von der Heyde mit BRV-Präsident Wolfgang Scheibner.

2. Reihe v.l.n.r. Klaus-Detlef Junge, Peter Hauke, Herbert Pätzold, Hans-Peter Hasse, Harry Fernow und Christian Akrutat.



Dieter von der Heyde widmete sich nach kurzen Zeit als Aktiver ab 1957 ganz dem Ehrenamt. Als Funktionär setzte er gerade hier die Tätigkeit seines väterlichen Vorbildes fort. Immerhin wirkte er 16 Jahre lang als 1. Vorsitzender der BSG Turbine. Nach der Wende trat er mit vielen Turbine-Sportlern dem Kreuzberger RV Berlin 1888 bei. Auch hier übernahm er sofort wieder Verantwortung als 2. Vorsitzender. Nicht zu vergessen ist sein Wirken im Wettkampfgericht über viele Jahre.


Das Mitglied der Bundes-Ehrengilde gehört 50 Jahre dem Bund Deutscher Radfahrer an. Als gewählter Sportwart des BRV vertrat mehr als 10 Jahre mit großem Engagement die Interessen der Sportler.


Wir haben mit Dieter von der Heyde ein wertvolles Mitglied verloren und werden ihn stets in Erinnerung behalten.


VORSTAND